Vergleichende Messung der Himmelshelligkeit
in Herzberg am Harz und St. Andreasberg

Ein Projekt des Vereins "Sternwarte St. Andreasberg e.V."


Bei diesem Projekt geht es darum, die Helligkeit des Tag- und Nachthimmels über eine längere Zeit zu dokumentieren.
Es handelt sich um eine vergleichende Messung an zwei Standorten, die etwa 15km auseinander liegen. 

Der erste Sensor wurde am südlichen Ortsrand von Herzberg am Harz auf einem Dach so hoch montiert, dass es von keinen störenden Lichtquellen direkt beleuchtet werden kann. Die Messung begann im Oktober 2010.
 

Hersteller der Sensoren: k2wlights
Weitere Informationen: Lightmeter Wiki

Datenbank-Abfrage Uni Heidelberg
Rohdaten Sensor 37 (St. Andreasberg bis 23.7.11)
Rohdaten Sensor 38 (St. Andreasberg ab 23.7.11)
Rohdaten Sensor 42 (Herzberg)

Foto: Copyright M. Koch

Messergebnisse Oktober 2010:  (Vollmond war am 23. Oktober)

Das Auswerte-Programm, mit dem diese Diagramme erstellt wurden, kann hier kostenlos heruntergeladen werden. Dazu wird auch diese Datei benötigt, in der die Kalibrier-Daten der Sensoren eingetragen werden müssen. In dieser Datei befindet sich auch eine kurze Anleitung.

Messergebnisse November 2010:  (Vollmond war am 21. November)

Messergebnisse Dezember 2010:  (Vollmond war am 21. Dezember)
Der Sensor war leider oft von Schnee bedeckt.

Messergebnisse Januar 2011:  (Vollmond war am 19. Januar)

Zur Kalibrierung der Lightmeter siehe hier.

Der Aufbau der zweiten Mess-Station in Sankt Andreasberg verzögerte sich zunächst, weil kein geeigneter Standort auf einem Hausdach gefunden werden konnte. Daher wurde eine freistehende Station gebaut. Dann verhinderte eine zu hohe Schneedecke den Aufbau der Station. 

Anfang Februar 2011 gab es eine ungewöhnliche Tauperiode, die es uns ermöglichte die Station am 11.2.2011 aufzustellen und sofort in Betrieb zu nehmen. 
 

Foto: Copyright H.-J. Wahl

Richtfest !

Der Sensor ist mit einer verstellbaren Blende versehen, die das störende Licht einiger nahegelegener Häuser abblendet. Solange die Abschattungen nicht höher als 20° über dem Horizont sind, hat dies keinen signifikanten Einfluss auf die Messgenauigkeit.
 

Foto: Copyright H.-J. Wahl

11. und 12. Februar 2011: Die erste Vergleichsmessung in Herzberg und St. Andreasberg.
Wetterlage am Nachmittag des 11.2.2011: Regen, sehr tiefe Wolkendecke
Wetterlage am Vormittag des 12.2.2011: trocken, höherliegende aber immer noch geschlossene Wolkendecke
Man kann dem Diagramm bereits drei Ergebnisse entnehmen:
1. Die Nacht war erwartungsgemäss in St. Andreasberg deutlich dunkler als in Herzberg.
2. An beiden Orten war es am Nachmittag des 11.2. deutlich dunkler als am Vormittag des 12.2.
3. Da der Halbmond gegen Mitternacht untergegangen ist, war die zweite Nachhälfte deutlich dunkler als die erste Nachthälfte

Messergebnisse Februar 2011, erste Hälfte:

Messergebnisse Februar 2011, zweite Hälfte:
Anmerkungen: Vom 17. bis 20. Februar war der Sensor in St. Andreasberg teilweise mit Schnee bedeckt. Am 18. Februar war Vollmond.

Beobachtungs-Wetter in St. Andreasberg, Gesamtbewertung:   + gut  O mittel   - schlecht 
Erste Nachthälfte  /  Zweite Nachthälfte (falls unterschiedlich)
Die zweite Nachhälfte ist beim vorausgegangenen Tag eingetragen !
Alle Wetterbeobachtungen auf dieser Seite: Copyright Michael Klapprodt

Ausschnitt 20. Februar, von 0:00 Uhr bis 24:00 Uhr Weltzeit:
Gegen 14:10 Uhr habe ich in St. Andreasberg eine dünne Schneeschicht vom Sensor entfernt.

Messergebnisse März 2011, erste Hälfte:

Messergebnisse März 2011, zweite Hälfte:
Am 19. März war Vollmond, allerdings hat der Mond relativ tief am Horizont gestanden.
Am frühen Morgen des 26.3. führte ein kurzer Stromausfall in St. Andreasberg zu einer Unterbrechung der Messungen.

Das Beobachtungs-Wetter im März 2011:

Messergebnisse April 2011, erste Hälfte:

Messergebnisse April 2011, zweite Hälfte:
Am 27. April stehen offensichtlich unsinnige Daten in der Messwert-Datei, die Ursache ist unklar.

Das Beobachtungs-Wetter im April 2011:

Messergebnisse Mai 2011, erste Hälfte:

Messergebnisse Mai 2011, zweite Hälfte:

Das Beobachtungs-Wetter im Mai 2011:

Messergebnisse Juni 2011, erste Hälfte:

Messergebnisse Juni 2011, zweite Hälfte:

Das Beobachtungs-Wetter im Juni 2011:

Messergebnisse Juli 2011, erste Hälfte:

Messergebnisse Juli 2011, zweite Hälfte (Die Beobachtungen enden am 23.7.11, weil dann der Sensor ausgetauscht wurde):

Am 23.7.2011 wurde in St. Andreasberg der Sensor 37 gegen den neuen Sensor 38 ausgetauscht.

Das Beobachtungs-Wetter im Juli 2011:

Messergebnisse August 2011, erste Hälfte:

Messergebnisse August 2011, zweite Hälfte:

Das Beobachtungs-Wetter im August 2011:

Messergebnisse September 2011, erste Hälfte:

Messergebnisse September 2011, zweite Hälfte:

Das Beobachtungs-Wetter im September 2011:

Messergebnisse Oktober 2011, erste Hälfte:

Messergebnisse Oktober 2011, zweite Hälfte:

Das Beobachtungs-Wetter im Oktober 2011:

Messergebnisse November 2011, erste Hälfte:

Messergebnisse November 2011, zweite Hälfte:

Das Beobachtungs-Wetter im November 2011:

Messergebnisse Dezember 2011, erste Hälfte:
(Vom 8. bis 19. Dezember war in Herzberg der PC ausgefallen)

Messergebnisse Dezember 2011, zweite Hälfte:
(Vom 8. bis 19. Dezember war in Herzberg der PC ausgefallen)

Das Beobachtungs-Wetter im Dezember 2011:

Messergebnisse Januar 2012, erste Hälfte:
(Vom 6. bis 13. Januar war in St. Andreasberg der PC ausgefallen)

Messergebnisse Januar 2012, zweite Hälfte:

Das Beobachtungs-Wetter im Januar 2012:

Zum Schluss möchte ich noch einmal betonen, dass die Sensoren in Herzberg und St. Andreasberg nur gegeneinander kalibriert sind. Das heisst, beide Sensoren würden den gleichen Lux-Messwert liefern, wenn man sie am gleichen Standort betreiben würde. Die absolute Kalibrierung basiert auf alten Kalibrierdaten für den Sensor SN42, aus der Zeit als dieser noch in Japan betrieben wurde. Diese Daten sind aber vermutlich falsch. Ein Luxmeter "PeakTech 5025" liefert jedenfalls tagsüber etwa um einen Faktor 22 grössere Messwerte! Daher ist ein Vergleich unserer Messwerte mit anderen Standorten noch nicht möglich. Eine absolute Kalibrierung ist in Arbeit.
Weitere Infos zur Kalibrierung siehe hier.

Weitere Ergebnisse werden folgen !


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